Als ich vor ein paar Jahren im Krankenhaus lag, habe ich mir einen Ausschnitt aus einem Zeitungsartikel aufbewahrt, den ich gelesen hatte.
Er war aus einem Interview mit einem Amerikaner, der kurz zuvor nach Deutschland gezogen war. Auf die Frage, was ihn in Deutschland wirklich überrascht habe, sagte er: Eine Sache, die ihn wirklich erstaune, sei die Zurückhaltung der Deutschen, über Religion zu sprechen. Über den Glauben als Hilfe zu reden – er nennt als Beispiel seine eigene überwundene Krebserkrankung – sollte auch Teil des öffentlichen Diskurses sein. „Es stärkt eine Gesellschaft.
So gilt es, dass wir als Christen auch über den Glauben als Hilfe reden.
* Über den Glauben, aus dem die Nächstenliebe kommt.
* Über den Glauben, der Leid und Sterben und Tod nicht verdrängt, sondern anzunehmen versucht.
* Über den Glauben, der Kraft und Liebe und Besonnenheit gibt.
und Hoffnung in allen Nöten.
„Freuet euch“ heißt es in der Predigt am Sonntag. Auch und gerade in Nöten und Krisen, füge ich hinzu. Weil immer Hoffnung besteht, solange Gott die Welt und uns in seinen Händen hält.
Predigttext am Sonntag, 15. März 2026 ist Jesaja 66, 10-14