Beten für andere

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(Bild: wikimedia commons lizenzfrei / GregorHelms)

Auch wenn manche das etwas verschämt nicht an die große Glocke hängen: Für andere zu beten ist eine schöne Sache und kommt viel häufiger vor, als man vielleicht denkt. Das Gebet für die Tochter, die ein Kind erwartet, das Stoßgebet für den Ehemann, der beruflich mit dem Auto so weit fahren muss, die an Gott gerichtete Bitte, dass es der lieben Freundin doch bald wieder besser gehe.

70 Prozent aller Menschen sagen, dass sie beten. Das sind deutlich mehr, als an einen personhaften Gott glauben oder in der Kirche sind. Beten ist offenbar etwas zutiefst menschliches. Im Gebet redet unser Herz, und dann ist es egal, ob uns passende Worte einfallen oder nur Spuren von Gedanken durch den Kopf gehen.

Wer seine Gebete für andere nicht an die große Glocke hängt, tut übrigens ganz das, was Jesus empfohlen hat: Zuhause in aller Stille zu beten. Was wir beten geht ja niemanden etwas an – außer Gott.

Predigttext am Sonntag, 1. Mai 2016, ist 1.Timotheus 2, 1-6a.

Über mtreiber

Matthias Treiber ist Pfarrer und Journalist. Matthias Treiber is a minister in the Lutheran Church of Wuerttemberg and journalist.
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