„Freu dich auf die beste Zukunft aller Zeiten!“ hieß ein schöner Werbesprüche vor ein paar Jahren. Dann wurde er offenbar wieder zurückgezogen und heute scheint er gar nicht mehr in die Zeit zu passen. Dabei haben wir Grund genug, optimistisch in die Zukunft zu blicken, allem Üblem zum Trotz.
Das Gute, das sich entwickelt, übersieht man oft. Manchmal deswegen, weil schlechte Nachrichten eben eher berichtet werden als gute („Only bad news are good news!“ heißt ein alter Journalisten-Lehrsatz), manchmal auch deswegen, weil wir das Gute in unserem Leben als selbstverständlich nehmen und nicht darüber nachdenken.
Für Gott allerdings ist es tatsächlich selbstverständlich, dass sich alles zum Guten entwickelt. Das Reich Gottes wächst im Verborgenen, in all den kleinen, guten Dingen, die geschehen, durch all die Liebe, die wir tun und die andere uns angedeihen lassen.
Predigttext am Sonntag, 4. Februar 2024, ist Markus 4, 26-29.