Wir leben von dem, was wir geschenkt bekommen: Leben und Liebe, Möglichkeiten und Fähigkeiten, Raum und Zeit für uns.
Und wir leben für das, was wir daraus machen können: Anderen zu Ihrem Glück verhelfen und unser Liebsten lieben, Not linderen und für Fortschritt sorgen, Neues wagen, Gutes planen, Sinnvolles tun.
Mit dieser Erkenntnis beginnt Religion: Unser Leben haben wir uns nicht selbst gegeben und unser Glück können wir nur in geringem Maße selbst uns schaffen. Aber wir können anderen ihr Leben leichter machen und unser Glück Gott anvertrauen, der uns jenseits von Raum und Zeit, jenseits alles Begrenztheit und Endlichkeit in seinen Armen hält. So ist es zu verstehen, wenn Gott laut Paulus sagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; den meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.
Predigttext am Sonntag, 30. Juni 2024, ist 2.Korinther 12, 1-10.
Der alte Mann saß in seinem Lehnstuhl am 85. Geburtstag. In der Familie hatte es vor Jahren Ärger gegeben – um Geld natürlich, wobei er, so weit ich es als junger Vikar mitbekam, eher das Opfer war. Er aber saß sanft lächelnd da und erklärte mir, als ich nach dem alten Streit fragte: „Wissen Sie, man wird nicht alt um recht zu haben, sondern um gnädig zu sein.“
Es ist ein Teil der Lebenskunst, gnädig zu sein. Gerade da, wo einem übel mitgespielt wurde; wo andere über einen hinweg gehen; wo andere nur an sich denken: Der Bruder, der sich das Haus als Erbe gesichert hat, die Schwester, die einem den Jugendschwarm weggeschnappt hat – man kennt solche Geschichten.
Warum schaffen es manche, Schläge wegzustecken und andere nicht? Warum können manche die, die ihnen übel mitgespielt haben, in Ruhe übersehen, während andere in Bitternis versinken? Es liegt letztlich, denke ich, am Vertrauen, das man in sich und in das Leben hat, am Wissen, dass man von Gott geliebt und geschaffen ist, am Gefühl, dass man sich die Liebe als Grundüberzeugung für das eigene Leben nicht nehmen lassen will. Es liegt am Glauben.
Predigttext am Sonntag, 23. Juni 2024, ist 1.Samuel 24, 1-20
Gnädig zu sein, fällt meist nicht schwer. Wenn es nur darum geht, nach einem kleinen Fehler des anderen zu sagen „Macht nichts“, ist das kein Problem, im Gegenteil, es gibt einem oft sogar ein gutes Gefühl, andere zu entschuldigen.
Schwieriger wird es, wenn A B etwas getan hat, und B A vergibt – und ich C bin, der sich redlich abmüht, keine Fehler zu machen. Klingt kompliziert? Dann konkret, wie es Jesus im Gleichnis vom verlorenen Sohn erzählt hat. Ein Mann hatte zwei Söhne, einer verlässt das Haus und bringt sein Erbe durch, wäre der andere Sohn brav alle Pflichten übernimmt – und sich am Schluss darüber ärgert, dass der Vater den „verlorenen“ Sohn wieder aufnimmt. Alles vergeben und vergessen? Da ist neben Ärger sicher auch viel Neid im Spiel. Das ist doch ungerecht!
Ist es wirklich ungerecht, wenn es dem einen besser im Leben geht als dem anderen? Ist es wirklich gerecht, wenn alle über den gleichen Kamm geschert werden? Freuen wir uns doch, wenn einem anderen etwas glückt im Leben, wenn er gesund bleibt und ein gutes Auskommen hat. Unsere Lage wird weder besser noch schlechter dadurch, dass wir darauf starren, wie es anderen geht. Oder wie es in einem (fälschlicherweise John F. Kennedy zugeschrieben) Zitat heißt: „Das Leben ist ungerecht. Aber vergiss nicht: Nicht immer zu deinen Ungunsten.“ Seien wir also gnädig – auch dann, wenn es anderen besser geht!
Predigttext am Sonntag, 16. Juni 2024, ist Lukas-Evangelium Kapitel 15, Verse 11-32.
Manchmal ist Gott ferne. Man glaubt gar nicht, dass es ihn gibt. Man spürt ihn nicht, sondern hat eher das Gefühl, dass man sein Leben ziemlich alleine meistern muss.
Doch dann gibt es auch die lichten Momente, in denen Gott gespürt werden kann. Sie flackern auf, wenn uns in schwierigen Situationen eine innere Gewissheit ergreift, die sagt: „Das ist gut!“ „Das schaffst du!“ Momente, in denen wir in uns Ruhe und Gelassenheit spüren und mutig und offen durchs Leben gehen. Augenblicke auch, in denen unser Herz vor Freude springt.
Dann wohnt der Geist Gottes in uns, heißt es im Bibeltext für nächsten Sonntag. Man könnte auch sagen: Dann ist uns Gott so nahe, dass sich die Frage erübrigt, ob wir an ihn glauben. Glauben zeigt sich eben nicht durch Denken, sondern im Gefühl, dem Leben zu vertrauen.
Predigttext am Sonntag, 9. Juni 2024, ist Epheserbrief 2, 17-22.
In der Sozialpsychologie gibt es einige sehr interessante Experimente zum Thema Konformismus. Das ist die Beobachtung, dass wir Menschen in dem, was wir tun, stark beeinflusst werden, von dem, was andere tun. Ganz lustig zum Beispiel ein schon altes Experiment in einem Aufzug. Überlegen Sie mal, wenn Sie Aufzug fahren – in einem der keine Spiegel hat. Wo sehen Sie während der Fahrt hin? Die meisten Menschen blicken zur Türe. Ganz automatisch. Alle blicken in die gleiche Richtung. Fremde Menschen starrt man nicht an. Bei dem Experiment stieg nun also eine Versuchsperson in einen Aufzug, ging hinein, drehte sich um und blickte zur Türe. Sogleich stiegen noch einige andere ein, die Teil der Versuchsanordnung waren: Die blickten zunächst auch zur Türe, drehten sich aber während der Fahrt zur Wand – und die unwissende Versuchsperson tat dies auch. Und zwar in jedem Fall, bei allen Versuchen. Man machte das Experiment auch mit Männern – es war in den 50er Jahren -, die im Aufzug den Hut abnahmen. Die Versuchspersonen machten alles mit. Im Film sieht das lustig aus. Weniger lustig war ein anderes Experiment, bei dem eine Versuchsperson für einen angeblichen Test in einen Raum mit anderen Menschen gesetzt wurde. In den Raum drang Rauch ein, immer mehr, doch keine der eingeweihten Personen rührte sich – so dass auch die meisten der Versuchspersonen keine Hilfe holten, sondern im Raum sitzen blieben. Manche so lange, bis man vor Rauch kaum noch etwas sah. Warum ich das erzähle? Nun, weil es zeigt, wie mächtig der Konformitätsdruck ist, wie sehr wir bereit sind, Mehrheitsmeinungen hinterherzurennen. Und wie wichtig es ist, das es Minderheiten gibt, die zu ihrer Meinung stehen, zu ihrer Beobachtung – und die uns vor dem gefährlichen Rauch warnen. In der Bibel waren das Propheten wie Jeremia. Was die Mehrheit sagte, war ihm egal. Es zählt, was richtig ist. Das macht Jeremia doch auch für jeden heute noch zum Vorbild, oder?
Predigttext am Sonntag, 2. Juni 2024, ist Jeremia 23, 16-29.
Mit der Trinität fängt wohl nur noch eine kleine Minderheit selbst der Christen heute etwas an. Das macht Mut, es einmal mit einer Erklärung zu versuchen. Dauert heute also ein klein wenig länger als gewohnt.
Also zur Trinität:
Zunächst: Von Gott kann man nur in Bildern reden. Genau aus diesem Grund lehnen die meisten Religionen es ab, Gottesbilder anzubeten. Wir haben nur eine sehr begrenzte Sprache, um unseren Glauben und das, worauf er sich richtet, zu beschreiben. Gott ist gewiss kein alter Mann, der vom blauen Himmel herab uns Menschen beurteilt. Dennoch nennen wir ihn Richter oder gnädig. Wie anders auch sollten wir uns in Beziehung setzen zum „Sein-Selbst“, wie Philosophen Gott beschreiben, zur „ersten Ursache“? Deswegen ist auch die Lehre von der Dreifaltigkeit Bildersprache, die das, was sie beschreibt eher sucht als findet.
Gott der Schöpfer
„Am Anfang schuf Gott….“ Gott ist die Bezeichnung für das, was der Ursprung allen Seins ist. Ein Atheist wie der bewundernswerte, jüngst verstorbene Stephen Hawking entdeckt am Anfang allen Seins eine „Singulariät“, aus der mit Notwendigkeit das Universum in einem „Urknall“ entstand. Die Bildersprache ist auch in der Physik nicht zu überhören. Im Widerspruch zur christlichen Lehre steht das nicht. Im Glauben sehen wir Menschen uns aber zu diesem Grund allen Seins in eine Beziehung gesetzt. Und deswegen verstehen wir ihn als Person, als Gott, den Schöpfer. Natürlich ist Gott etwas anderes als eine Person, etwas – im wahrsten Sinne – unendlich mächtigeres; aber das übersteigt unseren Horizont. Das Größte, dem wir begegnen können, ist eine andere Person. Deswegen wäre Gott als Idee oder Gott als Objekt ohne Selbstbewusstsein zu klein für uns. Wir sehen Gott als Gegenüber, mit dem wir kommunizieren können. Mehr geht nicht. Und das ist nicht naiv, sondern „Ergriffensein von dem dem, was uns unbedingt angeht“, wie der Theologe Paul Tillich den Glauben nannte. Wir sind! Und zwar nicht weil wir uns gemacht haben, sondern offenbar geschaffen wurden oder „entstanden sind“, was letztlich für uns das Gleiche meint.
Eine Besonderheit der christlichen Lehre der Schöpfung ist, dass Gott als der geglaubt wird, der die Schöpfung in jedem Moment auch „erhält“. Ohne Gott, ohne das Sein-Selbst, gäbe es uns keine Sekunde lang. Gott hat also nicht nur am Anfang die Welt geschaffen und lässt seitdem alles laufen, sondern er erhält sie, indem es Energie, Elementarbausteine und Naturgesetze samt den Naturkonstanten gibt.
Jesus der Sohn Gottes
Wenn Gott alles Seiende geschaffen hat, dann ist alles gut, was dem Seienden zugute kommt. Auf uns Menschen bezogen – und zunächst geht es uns nur um uns – heißt das: Gott will, dass Menschen leben, und ist gegen alles, womit Menschen dem Leben schaden. Deswegen ist das Gute nicht eine von zwei Möglichkeiten, sondern die einzige, nach der wir Menschen richtig leben. Als abstrakter Gedanke wäre das Gute aber nicht sonderlich hilfreich, sondern es ist am besten, wenn es uns möglichst in Reinform so begegnet, dass wir es sehen und verstehen können – in einem Menschen. Im Zentrum der christlichen Lehre steht deshalb Jesus von Nazareth, von dem geglaubt wird, dass er der „Sohn Gottes“ ist, weil in ihm dieses Gute zwischen den Menschen vollkommen erschienen ist. Eigentlich geht das nicht, weil alle Menschen widersprüchlich und fehlerhaft leben. In Jesus aber sehen Christen den vollkommenen Menschen abgebildet, gerade weil er mit seiner Vollkommenheit keine heile Welt erschuf, sondern am Kreuz das Elend einer unheilvollen Welt trug. Diesen Gedanken gibt es nur in der Religion, denn die Philosophie kann hier nur einen Widerspruch feststellen und sich vielleicht auf ein trotziges „dennoch“ der Existenzphilosophie besinnen nach dem Motto: Das Leben ist sinnlos, aber es ist gut, wenn wir das wissen. Bei allem Respekt, da greift mir die Philosophie zu kurz!
Der Heilige Geist
Die dritte Art, wie wir Gott erfahren und denken können, ist der Heilige Geist. Wer nicht ganz und gar „religiös unmusikalisch“ ist, wird ihn zuweilen in sich spüren: Lassen Sie sich auch berühren, wenn andere Menschen Gutes tun? Haben Sie Mitleid? Und wenn Sie in der Kilianskirche sitzen und den Hochaltar anschauen, überkommt sie dann das Gefühl, hier etwas zu begegnen, das über die Endlichkeit der Welt hinausweist – auch wenn es Ihnen völlig egal ist, welche Kirchenlehrer da abgebildet sind und dass das ein alter Marienaltar ist. Mit dem Heiligen Geist jedenfalls wird die Wirkung beschrieben, die der Glaube hat, der nicht aus uns kommt, sondern erlebt wird, erlebt werden muss, weil man ihn nicht völlig in Begriffe fassen kann…
…. und ich stehe am Ende mit meinen Versuchen wieder da, wo ich am Anfang war: Der Glaube ist „Sinn und Geschmack fürs Unendliche“, wie der Theologe D.F.E.Schleiermacher ihn beschrieben hat. Alle Begriffe und Bilder sind deshalb nur begrenzte Versuche, eine Sprache für das zu finden, was man in den lichten Momenten seinen Lebens erfahren darf: Dass es jenseits unseres begrenzten und zuweilen schweren Lebens Halt und Sinn gibt, und wir auch als „Staubkörner im All“ nicht Nichts sind.
Predigttext am Sonntag „Trinitatis“, 26. Mai 2024, ist Epheserbrief 1, 3-14.
Dass der Geist Gottes in und für uns wirkt, ist zunächst einmal nur eine Behauptung, die wir an Pfingsten feiern. Aber dann und wann, in den wirklich bedeutsamen Momenten unseres Lebens, kann man diesen Geist tatsächlich spüren: Es ist vielleicht der Moment, wenn man im Kreißsaal sitzt und sein neugeborenes Kind im Arm hält. Oder der Moment, wenn der freudige Brief da ist, auf den man so lange gewartet hat. Oder die Stunde, in der wir einem anderen Menschen ganz nahe fühlen und alles um uns herum vergessen. Oder der kurze Augenblick, wenn etwas, woran wir lange gearbeitet haben, endlich fertig ist.
Momente, in denen wir Transzendenz spüren, in denen wir die Grenzen der Welt und unseres Denkvermögens überschreiten. Was sich uns dort offenbar ist allerdings nichts, was man behalten kann. Wir haben den Geist Gottes nicht, sondern bekommen nur dann und wann eine Begegnung mit ihm geschenkt, und wenn wir klug sind, ziehen wir einen Schluss daraus: Man kann den Verheißungen Gottes trauen, dem Gefühl „für das Unendliche“, das uns ins Herz flüstert: „Du bist gehalten, du bist geliebt!“
Niemand ist im Besitz der Wahrheit! Deshalb müssen Menschen es aushalten, dass andere anders sind und eine andere Meinung oder einen anderen Glauben haben. Das ist nicht nur eine Grundüberzeugung der westlichen Gesellschaften, sondern auch der Bibel. Erst am Ende kommt der Geist der Wahrheit. Erst von hinten herein werden wir die Wahrheit erkennen.
Weil alle Menschen fehlbar und schutzbedürftig sind, soll keiner den anderen Glauben bekämpfen, sondern die Freiheit respektieren. Wer hier leben will, muss das akzeptieren.
Intoleranz nämlich verdient keinen Respekt und Freiheit endet da, wo anderen die Freiheit genommen wird. Deshalb hat der Staat selbstverständlich nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, wie die Kirche in ihrem Barmer Bekenntnis betont, mit angedrohter und notfalls auch ausgeübter Gewalt die Freiheit seiner Bürger zu schützen.
Danke deshalb allen Polizisten und Soldaten, die es uns ermöglichen, unseren Glauben in Freiheit zu leben! Sie machen Liebe und Frieden in unserer noch nicht erlösten Welt erst möglich.
Predigttext am Sonntag, 12. Mai, ist Johannes 16, 5-15.
Der Tanz um das Goldene Kalb klingt wie eine Geschichte aus fernen Tagen. Noch vor Jahren haben wir im Konfirmandenunterricht Bilder gemalt, auf denen Gegenstände zu sehen waren, die heutzutage angeblich angebetet werden: Geld, Auto und was unser kleines, linkes Spießerherz anderen immer so gern unterstellt hat. Inzwischen hat sich das glücklicherweise geändert, die heutige Welt ist zu vielseitig und zu persönlich gestaltet, als dass sich Objekte finden ließen, die alle verbinden.
Das schafft die Möglichkeit, wieder zum Kern dieser alten Geschichte um Moses am Berg Sinai zurückzugehen. Das Goldene Kalb, das sich das Gottesvolk selbst gegossen hatte, war Ausdruck der Sehnsucht nach einem sichtbaren Gott, nach einer einfachen Welt und nach plakativen Wahrheiten. Der Glaube aber erfordert eigenes Denken, eigenes Bekennen und vor allem eigenverantwortliches Handeln. Die Freiheit, die Gott geschenkt hat, macht das Leben nicht leicht, sondern anstrengend, weil wir selbst verantwortlich sind für unser Tun. Aber letztlich ist es doch genau das, was das Leben wertvoll macht: Dass wir es selbst leben können, und nicht das Leben anderer leben müssen, dass wir nicht Menschen und Ideologien anbeten, sondern unser Leben leben, das Gott uns gegeben hat.
Predigttext am Sonntag Rogate, 5. Mai 2024 ist 2.Mose 32, 7-14.
Jugendliche kommen – jedenfalls Erwachsenen gegenüber – mit zwei Worten durchs Leben. Auf „Jetzt räume doch endlich mal deine Schuhe im Flur auf!“ heißt die Antwort garantiert: „Gleich!“, und bei der Frage „Wir war’s in der Schule?“ – „Ganz O.K.“ Vor allem Mütter scheinen durch diese Kommunikation genervt zu sein, während Väter sich mit solchen Antworten eher zufrieden geben und sich wieder im Sessel sitzend der Lektüre zuwenden können.
Immer mit der Ruhe! Chill doch mal! Mach doch nicht so Stress! Vielleicht muss man sich das wirklich von anderen sagen lassen, wenn man selbst mal wieder aufgedreht hat. Aber es ist ja auch so viel zu tun und zu bedenken und es kann so viel passieren!
Bei den alten Geistesgrößen war es eine Tugend, so gechillt zu sein: Serenitas, die Gelassenheit. Damit ist nicht Gleichgültigkeit gemeint, sondern eher eine Art Gefestigtsein. Man muss dann nicht immer alles gleich bewerten; man muss nicht zu allem etwas meinen; man muss sich nicht immer gleich erregen über den Zustand der Welt und das Tun anderer Menschen. Das gilt für unseren Alltag im Zusammenleben ebenso wie beim Blick in die Zeitung. Die Welt ist ein Chaos, wird immer eines sein – und im Großen und Ganzen meistern wir Menschen es ganz gut. Der Glaube ist dabei eine gute Hilfe.
Gefestigt zu sein und deshalb gelassen sein zu können – vielleicht kann man das hinter all der apokalyptischen Bilderhektik des Predigtextes am kommenden Sonntag entdecken. Gut tun würde es uns.
Predigttext am Sonntag, 28. April 2024 ist Offenbarung 15, 2-4.