Israelsonntag

Israel 2011 526

Am Grab Davids in Jerusalem (Foto: privat)

Mit zunehmendem Alter kann man entweder zynisch werden oder suchen, was einem an Neuem doch noch positiv überraschen kann. Das geht mir mit dem Thema „Israel“ so.

Dem Gedenken an Israel ist der kommenden Sonntag in unserer Kirche gewidmet, ein brisantes Thema. Theologisch und historisch bemüht man sich redlich um eine Aufarbeitung des christlich begründeten Antisemitismus. Und dann liest man aber heute wieder Aufrufe zum Boykott jüdischer Produkte, und hört die immer gleichen einseitigen und in aller Regel auch sachlich falschen Urteile über die Politik Israels.

Da stimmt es doch positiv, wenn Jugendliche sich da nichts mehr weiß machen lassen, sondern lieber direkte Begegnung mit Israelis suchen, so wie die Pfadfinder in Heilbronn, die seit 11 Jahren ihre Kontakte zu den Pfadfindern in Holon bei Tel Aviv pflegen.

Es ist doch ganz einfach: Man sollte den kennen, über den man eine Meinung hat, und am besten nicht über ihn, sondern mit ihm reden.

Predigttext am Israelsonntag, 4. August 2013 ist Jeremia 7, 1-11.

Über mtreiber

Matthias Treiber ist Pfarrer und Journalist. Matthias Treiber is a minister in the Lutheran Church of Wuerttemberg and journalist.
Dieser Beitrag wurde unter Altes Testament abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s