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Eine düstere Geschichte und ein wunderschöner Traum.
Ein junger Mann stirbt, die große Liebe einer schönen Frau. Danach begleitet er sie als Geist, als unsichtbarer Engel, der sie schützt.
Mancher hat vor über dreißig Jahren gelästert über den kitschigen Film „Ghost – Nachricht von Sam“.
Und dann hat er sich dennoch verschämt Tränen aus den Augen gewischt. Zu schön der Gedanke, dass es trotz des Todes weitergeht.
Zu schön, um wahr zu sein? Jetzt im November, dem finsteren Monat des Totengedenkens?
Aber wenn es doch stimmt? Wenn es die Ewigkeit gibt? Wenn mit dem Tode nicht alles aus ist?
Dann ist die Welt anders. Dann regiert die Liebe und nicht der Tod. Dann ist das Leben selbst der Sinn – und wir sind geborgen in der Ewigkeit.
Wem Patrick Swayze als unsterblicher Geist der Liebe zu kitschig und zu konkret ist, den spricht vielleicht der Schluss des besten aller Filme an, „2001“, in dem am Ende die Neuschöpfung des Lebens steht.
Oder mein Lieblingsfilm – „Tree of Life“ mit Brad Pitt, wo Erlösung in Bildern reiner Liebe liegt.
Beweisen lässt sich das ewige Leben nicht – aber was, wenn es wahr ist?
Dann ist gut sein.