Liebe tut der Seele gut

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Foto: wikicommons/Giovanni Dall’Orto

„Was hülfe es, wenn wir die Welt gewönnen und nähmen doch Schaden an unserer Seele?“ ist ein Bibelwort, das altertümlich klingt und doch unmittelbar verständlich ist. Vielleicht, weil wir genügend Meldungen über Promis lesen und dort erfahren, dass Geld eben doch nicht glücklich macht, Berühmtheit nicht vor Kummer schützt und Erfolg nicht alles ist.

Bei uns Normalbürgern ist das alles auch nicht anders, wenn auch eine Nummer kleiner. Wir führen uns zwar nicht wie eine Äffin auf, wenn wir in der First Class der Airline unseres Papas die Nüsschen nur in der Tüte bekommen – aber wir können auch ganz schön ausrasten, wenn der Besuch des Nachbarn uns die Zufahrt zur Garage erschwert. Wir gewinnen ein wenig Zeit, wenn wir als erster zur neu aufgemachten Kasse im Supermarkt stürmen, aber übersehen dabei geflissentlich die ältere Dame mit dem Rollator, die eigentlich schon länger wartet.

Was hilft es uns, wenn wir uns all die kleinen Vorteile im Alltag sichern, und dabei das Wichtigste vergessen: die Liebe, die unserer Seele gut tut.

Predigttext am Sonntag, 15. Februar 2015 ist Markus-Evangelium 8, 31-38.

Über mtreiber

Matthias Treiber ist Pfarrer und Journalist. Matthias Treiber is a minister in the Lutheran Church of Wuerttemberg and journalist.
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