Arroganz und Demut

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Demütig fährt man auch im Ferrari besser. (Foto: wikicommons/Ben)

Arrogante Typen mag niemand. Seltsam nur, dass sie immer wieder damit durchkommen. Über den Mann mit Goldkettchen, der seinen lauten Sportwagen auf dem Gehweg vor dem Lieblingsitaliener parkt, mag man den Kopf schütteln. Seinen Stammplatz und prompte Bedienung bekommt er trotzdem.

Vielleicht liegt das daran, dass hochmütige Menschen eine unerschütterliche Souveränität ausstrahlen, die mir zum Beispiel abgeht. Ohne Selbstzweifel ist eben manches einfacher. Oder doch nicht? Wie eingangs geschildert, fehlt den Hochmütigen etwas Wichtiges: Man mag sie nicht.

Die Unsicheren („demütig“ nennt man sie kaum noch) dagegen können damit rechnen, dass man gnädig mit ihnen umgeht, oder sollten jedenfalls damit rechnen können. Manches können wir gut, aber in manchem sind wir schwach und machen Fehler, und wer das weiß, fährt besser – auch in einem Sportwagen.

Predigttext am Sonntag, 15. April 2018, ist 1.Petrusbrief 5, 1-5

Über mtreiber

Matthias Treiber ist Pfarrer und Journalist. Matthias Treiber is a minister in the Lutheran Church of Wuerttemberg and journalist.
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