Man kann nichts mitnehmen

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Geld regiert die Welt? Aber nicht die Ewigkeit (Foto: Treiber)

„Es interessiert mich nicht, der reichste Mann am Friedhof zu sein. Was mich interessiert, ist am Abend ins Bett zu gehen und mir zu sagen, dass wir etwas wundervolles vollbracht haben.“ Dem Apple-Genie Steve Jobs wird dieses Zitat zugeschrieben – und kaum einer wird dem wohl widersprechen. Dass man am Ende „nichts mitnehmen kann“, weiß jeder, und dass „das Wesentliche für das Auge unsichtbar“ ist, ebenso.

Vor 2.000 Jahren hat schon der Apostel dies in den Kanon christlicher Grundüberzeugungen aufgenommen: „Was sichtbar ist, ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“ Was also bleibt, sind die wichtigen Dinge im Leben: Glaube, Liebe und Hoffnung – und gewiss auch die Geniestreiche, die uns das Leben besser und leichter machen.

Denen, die finanziell knapp dran sind, mag der Gedanke nicht immer eine Hilfe sein; aber er ist sowieso für diejenigen gedacht, für die Geld alles ist: Es sollte nicht mehr sein, als ein Mittel, das Leben für uns und unsere Lieben, und wenn möglich auch andere, besser zu machen. Ansonsten gilt: Carpe Diem! Nütze den Tag und mach‘ etwas Gutes daraus!

Predigttext am Sonntag, 22. April 2018, ist 2.Korintherbrief 4, 16-18.

Über mtreiber

Matthias Treiber ist Pfarrer und Journalist. Matthias Treiber is a minister in the Lutheran Church of Wuerttemberg and journalist.
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