24-06-2020 – Sommermärchen

Heute vor 25 Jahren, nach langen Diskussionen und Vorbereitungen war es so weit: Der Reichstag in Berlin war komplett verhüllt. Ein Projekt des Künstlerpaars Christo und Jean-Claude, aber vor allem ein Symbol für eine neue Epoche, die Deutschland begonnen hatte. 

Leicht und frei wirkte die riesige Installation, das fantastische Wetter dieser Tage damals tat ein übriges dazu. Man konnte sich wohl fühlen in Deutschland. Es war schon eine Art Vorgeschmack auf das Sommermärchen 2006.

Dieses Jahr wird wohl kaum einer von einem märchenhaften Sommer reden. 2020 wird höchstens als Corona-Sommer in Erinnerung bleiben. Ohne Fußball-Europameisterschaft und mit vielen Sorgen um die Zukunft.

An dem verhüllten Reichstag und dem Sommermärchen konnte man aber eines lernen: Dass man das Schöne dann genießen muss, wenn es da ist. Und das man sich die Erinnerung an das Schöne bewahrt für Zeiten, wo es nicht so toll läuft. 

Wie heißt es in Psalm 103 ? „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“.

Ihr Pfarrer
Matthias Treiber

Über mtreiber

Matthias Treiber ist Pfarrer und Journalist. Matthias Treiber is a minister in the Lutheran Church of Wuerttemberg and journalist.
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