Vertrauen ist der Schlüssel zu allem

Vertrauen ist der Schlüssel zu allem – zum Herzen anderer Menschen ebenso wie zur eigenen Zukunft. Dieser Satz gilt umso mehr, als wir ja täglich erfahren, dass nichts wirklich sicher ist. Dann bleibt uns eben nur das Vertrauen: in die Zuneigung anderer Menschen, in unsere eigenen Fähigkeiten und vor allem anderen in Gott, dessen Licht uns leiten will und sich in Jesus gezeigt hat. So sagt des der Predigttext am letzten Sonntag der Weihnachtszeit.

Für Interessierte: Predigt am kommenden Sonntag ist Johannes 12, 34-36

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Platz machen ganz ohne Neid

Platz machen für jemanden, der etwas besser kann, der besser ankommt – ganz ohne Neid? Idealtypisch wird das von Johannes dem Täufer erzählt, der obgleich erfolgreich als Wanderprediger Jesus nicht als Konkurrenten, sondern als Erfüllung seiner Vorstellungen sieht. Wenn es doch immer so leicht fiele, sich nicht groß, sondern klein zu machen …..

Für Interessierte: Predigttext am 1. Sonntag nach dem Erscheinuingsfest ist Johannes 1, 29-34.

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Zum Glück gibt es Kinder….

Hoffnungsvoll soll es ins neue Jahr gehen; alles andere wäre töricht. Denn nur, wenn wir Vertrauen haben, werden wir gut und richtig leben können.

Leider ist es in den Medien gang und gäbe, Optimismus für verantwortungslos zu erklären. Bedenken gegen alle Arten von Neuerungen und Veränderungen – von sozialen Netzwerken im Internet bis zu Technik und Wachstum – werden leider oft ausführlicher dargestellt als die Möglichkeiten und der Nutzen, den wir Menschen davon haben.

Zum Glück lassen sich wenigstens unsere Kinder davon nicht beirren, sondern gehen der Zukunft offen und mutig entgegen. Ein wunderbares Vorbild für das neue Jahr!

Nichts anderes legt auch der Predigttext für den kommenden Sonntag nahe, der uns auffordert, dem Licht der Welt nachzufolgen und so selbst zum Licht für andere Menschen zu werden.

Für Interessierte: Predigttext am Erscheinungsfest ist Jesaja 60, 1-6.

Pfarrer Treiber predigt jeden Sonntag in der Matthäuskirche in Heilbronn-Sontheim, Lauffener Straße 1

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21.12. – Davon geht die Welt nicht unter….

Nur wenig lässt sich mit Sicherheit sagen, aber dass die Welt am kommenden Freitag nicht untergeht, gehört gewiss dazu. Die esoterischen Spekulationen um einen falsch verstandenen Maya-Kalender kann man als Medienspielchen abtun, aber es ist doch erstaunlich, wie präsent die Geschichte in Presse und Rundfunk immer noch ist (vom Internet mal ganz zu schwiegen). Steckt da mehr dahinter, zumal nun offensichtlich Scharen von Apokalypse-Touristen in das verschlafene Sirince (Foto: Treiber) pilgern, weil dort nahe der antiken Stadt Ephesos „positive Energien“ seien?

Sirince (Foto: Treiber)

Sirince (Foto: Treiber)

Nun, ich hole mir Energie lieber aus der Steckdose und verlasse mich bei dem, was mein Leben positiv stimmt, lieber auf die Menschen, die ich liebe, und darauf, das zu tun, was mir wichtig ist. Und wenn dann nach dem 21. der 22. Dezember kommt, weiß ich, was das Leben wirklich positiv scheinen lässt: Weihnachten, das Fest Christi, der das Licht der Welt ist.

Bleiben Sie am Freitag cool
und freuen Sie sich auf Weihnachten!

Weltuntergang? – LOL
Matthias Treiber

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Zum Glück bin ich kein großer Maxe….

„Wer bist du? Der große Maxe, das Alpha-Männchen, der Alleswisser, Besser-Mensch, Celebrity-König? Als kleiner Durchschnittsmann kann man vielleicht ganz zufrieden damit sein, sich nicht in Vorstandsetagen und auf Sportplätzen wichtig machen zu müssen. Man ist, wer man ist, und ist wichtig für all seine Lieben, aber das genügt dann auch.

Sich wichtiger zu nehmen, als man ist, empfiehlt sich nicht. Das war wohl auch das Motto Johannes des Täufers, der Ruhm ablehnte und immer nur auf Jesus hinwies.

Das wäre übrigens auch ein guter Ansatz, Weihnachten zu feiern: All das schöne Drumherum ist ganz schön, aber doch nur drum herum……

Für Interessierte: Predigttext am Vierten Advent ist Johannes 1, 19-23.

Pfarrer Treiber predigt jeden Sonntag um 9:30 Uhr in der Matthäuskirche in Heilbronn-Sontheim, Lauffener Straße 1

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„Heal the World“ ?

Man singt ja oft gedankenlos mit, wenn mal wieder ein Kinderchor Michael Jacksons „Heal the world“ trällert. Aber wir müssen nicht die Welt verändern oder gleich den ganzen Planeten retten  „for the entire human race….“. Das würde uns hoffnungslos überfordern und endet politisch immer in Unterdrückung. Der Aufruf des kommenden Adventssonntags tut deshalb gut, wenn er uns unsere Grenzen aufzeigt.

Was wir tun können? „Bereitet dem Herrn den Weg“, sagt der Predigttext. Für mich heißt das, im Rahmen meiner Möglichkeiten das Leben ein bisschen schöner und alles in allem besser zu machen – nicht „für die ganze Menschheit“, aber da, wo wir es können.

Für Interessierte: Predigttext am Dritten Advent ist Jesaja 40, 1-11.

Pfarrer Treiber predigt jeden Sonntag um 9:30 Uhr in der Matthäuskirche in Heilbronn-Sontheim, Lauffener Straße 1

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Ist Hoffnung eigentlich etwas Gutes oder etwas Schlechtes?

Für die Griechen steckte die Hoffnung in der „Büchse der Pandora“, wo alle Übel der Welt versammelt waren, während sie für den Apostel Paulus zusammen mit Glaube und Liebe zum Größten gehört, was wir Menschen haben können. – Vielleicht stimmt beides: Hoffnung, die die Augen vor der Wirklichkeit schließt, ist gefährlich; Hoffnung aber, die weiß, was möglich ist, solche Hoffnung braucht man, um zu leben. Advent heißt Hoffnung zu bekommen, weil Gottes Licht die Welt erleuchtet hat.

Für Interessierte: Predigttext am Zweiten Advent ist Jesaja 35, 3-10.

Pfarrer Treiber predigt jeden Sonntag um 9:30 Uhr in der Matthäuskirche in Heilbronn-Sontheim, Lauffener Straße 1

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Endlich Advent

(Foto: Andrea Haufer-Murrweiss)

Endlich Advent! Schöne Gottesdienste, die das Gute und Schöne des Lebens im Blick haben. Hoffnung auf Heil und Barmherzigkeit wie es im Bibeltext für den Ersten Advent heißt. Endlich Licht statt Dunkelheit. Freuen wir uns daran! Und lassen wir uns die Hoffnung nicht vermiesen!

Für Interessierte: Predigttext am Ersten Advent ist Lukas 1, 67-79. Pfarrer Treiber predigt jeden Sonntag in der Matthäuskirche in Heilbronn-Sontheim, Lauffener Straße 1

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Zu hoffen ist weise

Finster wird es im November am Ende der Kirchenjahres. Nicht nur draußen, sondern das kann auch im Inneren passieren, wenn sich das Gefühl einstellt: Es war alles umsonst! Alle Liebe vergeblich, alle Mühe folgenlos. Nichts ist gut!

Doch das Leben ist in Wirklichkeit nicht von seiner Vergeblichkeit bedroht, sondern von seiner Unvorhersehbarkeit, die Angst machen kann. An jedem neuen Tag lauert eben nicht nur Gefahr, sondern kann auch das Gute kommen, kann einem die Liebe neu über den Weg laufen, kann unser Tun Früchte zeigen, wo wir keinen Erfolg vermutet haben. Das zu hoffen, ist weise. Warum also daran zweifeln?

Für Interessierte: Predigttext am Ewigkeitssonntag ist Jesaja 65, 17-25.

Pfarrer Treiber predigt jeden Sonntag um 9:30 Uhr in der Matthäuskirche in Heilbronn-Sontheim, Lauffener Straße 1

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Lauwarm lebt nichts

„Ein Hoch auf die Verrückten, die Unangepassten, die sich in kein Schema pressen lassen“ hat ein legendärer Apple-Werbespot aus dem Jahr 1997 gesungen und mit dem Predigttext zum Buß- und Bettag am Mittwoch möchte man da einstimmen. Lauwarm gilt dem Visionär Johannes als so ziemlich das letzte, lieber heiß oder kalt sein. Und tatsächlich: Wann spüren wir selbst, dass wir leben? Dann wenn etwas anders wird, wenn wir vor Herausforderungen stehen, wenn wir uns unseren Gefühlen hingeben und unseren eigenen Gedanken vertrauen. Das tut manchmal weh, das ist anstrengend, das kann schief gehen, aber das ist Leben!

Für Interessierte: Predigttext am Buß- und Bettag, Mittwoch 21. November 2012, ist Offenbarung 3, 14-22.

Obwohl der Buß- und Bettag nicht mehr arbeitsfrei ist, ist er dennoch ein kirchlicher Feiertag, an dem in allen Kirchen Gottesdienste stattfinden.

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