Frühlingsanfang – Zum Glück ist heute so schlechtes Wetter, möchte ich fast sagen. Die letzten Tage waren ja so schön, da wollte man einfach hinaus gehen und eine Runde Fahrrad fahren. Aber wenn nun die Ausgangsbeschränkungen rigoroser werden, heißt es zuhause zu bleiben.
Für Eltern wird ist das eine besondere Herausforderung. Gewiss, zur Zeit dürfen sich Familien mit Kindern hier in Baden-Württemberg noch auf der Straße aufhalten. Aber da die Spielplätze geschlossen sind, wird das im Regen keinen großen Spaß machen. Glücklich wird sich schätzen können, wer einen Balkon oder eine Terrasse hat.
Für drinnen empfehle ich Ihnen, mit ihrem Kind mal auf die Seite kinderkirche-wuerttemberg.de zu schauen. Da gibt es zunehmend mehr an Geschichten und Spielen und Bastelanleitungen für Kinder. Und wenn die Oma per Skype noch eine eigene Geschichte beisteuern kann, dann ist das supertoll.
„Was kann man tun?“ hat mich jemand gefragt. „Das Beste daraus machen.“ „Suchet der Stadt Bestes; denn wenn’s ihr wohl geht, so geht’s auch euch wohl.“ heißt es in der Bibel. (Jeremia 29, 7)
Bleiben Sie gesund – unter Gottes Segen und durch die nötige Vorsorge.
Matthias Treiber







Worin ein gutes Leben besteht? In Glück, Erfolg und Wohlergehen könnte man sagen, aber alles drei hat man nicht so unbedingt in Händen. Vielleicht besteht das Leben zunächst einfach daraus, die Probleme, vor denen man jeden Tag steht, zu meistern und dabei gelassen, zufrieden und optimistisch zu bleiben, und zumindest so erfolgreich zu sein, dass man das Leben, bevor das nächste Problem kommt, auch mal mit Spaß und guter Laune genießen kann.
Dass wir nicht im Paradies leben, erfahren wir tagtäglich, nur manchmal, wenn wir glücklich oder verliebt sind, vergessen wir es. Aber leben wir deswegen in der Hölle? Gewiss auch nicht. Finster kommt uns das Leben dann vor, wenn wir merken, dass es uns feind ist, genauer gesagt, dass andere uns feind sind. Oft genügt schon der Verdacht, dass der andere es böse meint, und die Dunkelheit frisst sich tief in uns hinein.