
(Foto: Treiber)
Karsamstag, der Tag zwischen Karfreitag und Ostern. Ein ziemlich finsterer Tag „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“ heißt das im Glaubensbekenntnis. Also in die Hölle.
Ich habe mir als Kind die Hölle immer wie einen tiefen Keller vorgestellt. Nicht wirklich unheimlich, Gespenster gibt es nicht. Aber irgendwie finster, häßlich und ganz gewiss kein Ort, an dem man leben möchte oder leben kann.
Und wissen Sie, was das Schlimmste an der Hölle ist? Dass man alleine ist. Niemand da, der einem in der Not beisteht. Wie Hänsel ohne Gretel; wie Lieutenant Ripley alleine im Kampf gegen das Alien; wie Tom Hanks alleine mit seinem Basketball „Wilson“ auf der Insel in Cast Away.
Hoffentlich kommt bald einer, der hier heraus hilft.
Morgen schon, an Ostern, bringt Gott neues Licht in unser Leben – oder: Licht, das uns neues Leben zeigt: Hell, klar und voller Liebe.
Seien Sie behütet!
Ihr Pfarrer
Matthias Treiber
…und hier zum Anschauen:
Ich beneide die Briten. Um ihre Königin. Vor ein paar Tagen hat sie eine grandiose Rede
Ich möchte heute Abend diese DVD anschauen, Simon Birch. Es geht dabei um einen kleinwüchsigen Jungen, der überzeugt ist, dass er eine Bestimmung hat. Er ist nur 94 Zentimeter groß, aber er glaubt, dass Gott ihn so gemacht hat, wie er ist, weil er etwas mit ihm vorhat.


„Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“ heißt es an einer Stelle in Billy Wilders Meisterwerk Eins, Zwei, Drei.
„Wie lange sind Sie schon in Quarantäne?“ – „Fünf Kilo“
Haben Sie auch so ein Lied, bei denen Ihnen die Augen feucht werden, wenn sie es hören? Für mich das „Tears in Heaven“ von Eric Clapton. 75 Jahre alt wurde er gestern, aber ich konnte es mir nicht anhören. Clapton hat darin die Trauer über den Tod seines vierjährigen Sohnes bearbeitet, der aus einem Hochhausfenster gefallen war. Unvorstellbar, mit solch einer Trauer umgehen zu müssen! Und doch kann es einen täglich treffen.