13 Tage bis Ostern

IMG_9270_3Gestern am Sonntag hatte ich endlich mal Zeit, ein Buch zu lesen, von Stephen King, einem der klugen Autoren der Gegenwart. Der Roman „The Stand, das letzte Gefecht“ stammt schon aus dem Jahr 1978. Die Geschichte einer Pandemie durch einen Grippevirus, der die Menschheit bedroht. Hat King geahnt, was da auf uns zukommt? So wie manch andere Autoren auch.

Unsinn! Stephen King selbst hat in einem Interview klar gemacht, dass er sein Buch und die Wirklichkeit nicht als Parallelen sieht. Denn niemand weiß, was morgen ist. Was Stephen King gut in seinem langen Roman beschriebt, ist die Wirklichkeit der Menschen. Die Guten und Bösen sind jeweils eben sowohl böse als auch gut in ihren Handlungen, beides zugleich. Weil keiner weiß, was morgen ist, weil keiner sicher wissen kann, was richtig ist.

Das ist der Grund, warum ich mich in diesen Tagen an Gott halte und an meinen Glauben. Aus der Einsicht, dass niemand weiß, was morgen ist, dass niemand irgendetwas garantierten kann, dass wir alle zusammen auf der Suche sind, wie wir aus der Katastrophe herauskommen.

Ich weiß nur, was heute verlangt ist: Liebe und Hoffnung – und das Vertrauen, dass Gott jeden von uns auch in diesen Tagen an seiner Hand hält.

Bleiben Sie behütet und Gott befohlen.

Ihr
Matthias Treiber

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15 Tage bis Ostern

IMG_7155Dr. House ist eigentlich ein unmöglicher Mensch. Ein genialer Arzt zwar, aber zugleich ein Menschenfeind. „Alle Menschen lügen“ lautet seine Grundüberzeugung, Patienten weicht er aus, lieber spielt er Ball in seinem Büro. Aber er rettet Leben, im Fernsehen jedenfalls.

„Wichtig ist, was hinten bei rauskommt“ hat Helmut Kohl mal gesagt. Und genauso ist es. Entscheidend ist nicht was einer denkt oder für richtig hält, sondern entscheidend ist, ob er anderen gut tut oder nicht. So wie der Barmherzige Samariter. 

Zwei fromme Männer waren an dem Verletzten vorbeigegangen, weil sie etwas besseres zu tun hatten. Und dann kam ein ziemlich schlecht angesehener Mann vorbei, der aus dem Nachbarland stammte. Der half – und nur darauf kommt es an.

Ich finde es toll, wie viele Menschen zur Zeit bereit sind, zu helfen. Und ich hoffe, dass uns das bleibt. Über die Corona-Krise hinaus. Dass man hilft, wo man kann.

Bleiben Sie gesund übers Wochenend, werden Sie gesund.

Gott befohlen!

Ihr
Matthias Treiber

 

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16 Tage bis Ostern

Rechenmaschine

Blaise Pascal hat nicht nur eine Rechenmaschine erfunden, sondern kannte auch die Menschen gut und glaubte tiefen Herzens an Gott. (Foto: Treiber)

„Alles Unheil kommt von einer einzigen Ursache, dass die Menschen nicht in Ruhe in ihrem Zimmer sitzen können.“ Der Satz stammt nicht von einem der Virologen, die gerade durch die Fernsehsender gereicht werden, sondern ist schon über 350 Jahre alt. Es stammt von Blaise Pascal, einem klugen Kopf. Er war Mathematiker und hat eine Rechenmaschine erfunden – in Dresden gibt es eine davon. Vor allem war auch ein frommer Mensch und ein guter Menschenkenner.

Der Satz geht nämlich noch weiter. „Die Einsamkeit aber ängstigt deshalb, weil in ihr die Menschen sich selbst gegenüber gestellt werden.“

Vielleicht geht es Ihnen gerade so oder sie erleben es bei anderen. Wenn man mehr oder weniger zum Nichtstun verdammt ist – oder den häuslichen Pflichten nicht entfliehen kann, dann kommt man leicht ins Grübeln. Zweifelt am eigenen Leben, an den Zielen die man hat, an dem, womit man sein Leben verbringt.

Deshalb warnen die Frauenhäuser vor zunehmender Gewalt in diesen Tagen und die Telefonseelsorge verzeichnet steigende Anruferzahlen.

Pascal hat in solch einer Not eine Lösung gefunden. Am 23. November 1654 schrieb er ein Glaubensbekenntnis auf einen Zettel und nähte ihn in seine Jacke ein. Erst nach seinem Tod 1662 fand man ihn.

„Möge ich niemals von Gott getrennt sein. Er alleine bewahrt. Ewige Freude für einen Tag der Mühe auf Erden.“

Was würden Sie sich als persönliches Bekenntnis in diesen Tag in die Jacke nähen?

Wenn Sie einen tröstlichen Einsatz haben, dann behalten Sie ihn nicht wie Pascal für sich, sondern sagen Sie ihn anderen. Sie können ihn mir auch schreiben. Er würde mich interessieren.

Bleiben Sie gesund, werden Sie gesund unter Gottes gutem Segen!

Ihr
Matthias Treiber

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17 Tage bis Ostern

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Häuslicher Tierfriedhof und blühender Baum

Der Blick aus dem Fenster heute morgen hat mich sehr berührt. Hinter unserem Haus sind die Haustiere begraben, die in den letzten 20 Jahren bei uns gelebt haben. Erst vor wenigen Wochen unsere Katze, die 16 Jahre alt wurde. Die Stelle ist noch mit Steinplatten abgedeckt, damit keine Tiere hier scharren. Und daneben steht ein kleiner Baum, der seit ein paar Tagen seine Blätter entfaltet.

Der Frühling bricht durch. Das Leben kommt und lässt sich nicht unterkriegen. Wie heißt es in dem Film Jurassic Park? „Das Leben findet einen Weg.“

Findet auch unser Leben einen Weg? Momentan steht vieles in unserem Leben still, anderes ist neu – wie die Erfahrung über Tage hinweg so eng zusammenzusein.  Manches weckt Ängste.

Vor allem vielleicht durch die Unsicherheit. Man weiß ja nicht, wie es wohl in drei Wochen oder in zwei Monaten sein wird. Bleibe ich gesund? Bin ich dann wieder gesund? Wie läuft es mit dem Betrieb? Wie kommen die Kinder zurecht?

„Das Leben findet einen Weg.“ In dem Film Jurrassic Park meint das ja vor allem. Irgendeinen Weg, einen, den man nicht kennt und nicht planen kann. Ganz anders, als gewünscht und erwartet.

Wir sollten den Weg ins Morgen offen gehen und zuversichtlich. „Ich habe dich je und je geliebt“ sagt Gott. „Fürchte kein Unglück!“

Bleiben Sie behütet. Heute und morgen und jeden neuen Tag.

Ihr
Matthias Treiber

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18 Tage bis Ostern

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Sogenannte Totenmaske des Dante Alighieri (Foto: Treiber)

Heute ist ein besonderer Tag in Italien, im Land, das so schrecklich von der Corona-Epidemie heimgesucht wird. Der 25. März ist der Gedenktag an Dante Alighieri, den italienischen Nationaldichter der „Göttlichen Komödie“. Vielleicht kennen Sie seinen Namen auch durch das Buch oder den Film Inferno von Dan Brown. Dante hat eine Reise ins Jenseits beschrieben, in der er immer tiefer in die Hölle gerät, und schildert dabei fürchterliche Leiden.

In den italienischen Krankenhäusern geht es, so hat einer vor ein paar Tagen gesagt, zu wie in Dantes Inferno: Menschen sterben elend in großer Zahl und Leichen werden in Armeelastern abtransportiert. Bei aller Sorge und Angst hierzulande, bei allen Nöten, die bei uns manche schon auszuhalten haben, die Kranken und die, die um ihre wirtschaftliche Existenz bangen, sollten wir auch an unsere Nachbarn und Freunde in Italien denken, ihnen helfen und für sie beten. 

Wir wissen nicht, wie diese Krise für die Menschheit ausgeht. Ich habe aber die Hoffnung, dass wir Menschen in diesen Tagen zusammenrücken, nicht körperlich, sondern seelisch. 

Dante’s erdachte Reise endet mit dem Anblick des dreieinigen Gottes; des Gottes, der die Liebe ist, wie es in der Bibel (im Johannesbrief) heißt. Und der uns alle geschaffen hat, als verletzliche Wesen, die leben möchten und auf die Liebe anderer angewiesen sind. Wir brauchen einander. Seien wir also füreinander da!

Ich wünsche Ihnen, dass sie auch heute behütet bleiben und zuversichtlich!

Ihr
Matthias Treiber

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19 Tage bis Ostern

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Pfarrer Matthias Treiber

Noch 19 Tage bis Ostern – Tage mit Sonnenschein und Ängsten, mit Druck und Zuversicht.
So ist das Leben: Lachen und Weinen, Freude und Angst, Erfolg und Niederschläge.
Leiden, Lachen und Freundlichkeit – das Leben ist voller Widersprüche, und jeder von uns muss seines zusammenhalten. Vielleicht können Sie dieser Beschreibung, die so ähnlich vom Apostel Paulus stammt, zustimmen.

Wenn, dann können wir eigentlich meistens ziemlich stolz auf uns sein, dass wir das schaffen: Jeden Tag mit diesen gegensätzlichen Erfahrungen umzugehen, manches zu ertragen, uns über manches zu freuen und aus manchem das Beste für uns und andere machen.

Das zu können ist – das alte Wort sei gesagt: – Gnade. Ein Geschenk, das zum Leben dazugehört. Und ich möchte dankbar dafür sein und es jedem wünschen, dem das Leben gerade besonders schwer fällt.

Bleiben Sie behütet und zuversichtlich!
Seien Sie, wie Gott es verheißen hat, „getrost und unverzagt.“

Ihr
Matthias Treiber

(Die erwähnte Bibelstelle des Apostels Paulus ist 2.Korinther 6, 1-10 und das Zitat am Ende steht in Josua 1,9.)

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20 Tage bis Ostern

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Die Sonne scheint und deswegen möchte ich heute etwas Positives in den Tag stellen. Von einem Kollegen von mir, der hier in der Nähe in Cleversulzbach Pfarrer war. Eduard Mörike. Sein wunderbares Frühlingsgedicht:

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Der Frühling ist schön nach einem nasskalten Winter – aber er ist eben auch ziemlich unbeständig, Strahlende Sonne wie heute, Blühen wie letzte Woche am Neckar aufgenommen – zugleich auch Nachtfrost und wie am Samstag Regen. Der Frühling lässt Herzen aufleben – und zugleich ist es die Jahreszeit mit den größten psychischen Belastungen vieler Menschen.

Es ist gut, dass uns die Corona-Krise im Frühling erwischt. Man kann rausschauen zum blauen Himmel – und es ist noch nicht so heiß, dass man es drinnen nicht mehr aushalten könnte. Wir haben schon genug andere Sorgen. 

Machen Sie das beste aus dem heutigen Tag. Soziale Kontakte via Telefon und Internet sind nicht verboten, im Gegenteil. Und all denen, die heute rausgehen, um unser Leben am Laufen zu halten, sei herzlich gedankt.

Bleiben Sie gesund, werden Sie gesund – unter Gottes Segen und durch die nötige Vorsorge.

Ihr
Matthias Treiber

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Frühlingsanfang – 22 Tage vor Ostern

IMG_7096Frühlingsanfang – Zum Glück ist heute so schlechtes Wetter, möchte ich fast sagen. Die letzten Tage waren ja so schön, da wollte man einfach hinaus gehen und eine Runde Fahrrad fahren. Aber wenn nun die Ausgangsbeschränkungen rigoroser werden, heißt es zuhause zu bleiben.

Für Eltern wird ist das eine besondere Herausforderung. Gewiss, zur Zeit dürfen sich Familien mit Kindern hier in Baden-Württemberg noch auf der Straße aufhalten. Aber da die Spielplätze geschlossen sind, wird das im Regen keinen großen Spaß machen. Glücklich wird sich schätzen können, wer einen Balkon oder eine Terrasse hat.

Für drinnen empfehle ich Ihnen, mit ihrem Kind mal auf die Seite kinderkirche-wuerttemberg.de zu schauen. Da gibt es zunehmend mehr an Geschichten und Spielen und Bastelanleitungen für Kinder. Und wenn die Oma per Skype noch eine eigene Geschichte beisteuern kann, dann ist das supertoll.

„Was kann man tun?“ hat mich jemand gefragt. „Das Beste daraus machen.“ „Suchet der Stadt Bestes; denn wenn’s ihr wohl geht, so geht’s auch euch wohl.“ heißt es in der Bibel. (Jeremia 29, 7)

Bleiben Sie gesund – unter Gottes Segen und durch die nötige Vorsorge.

Matthias Treiber

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23 Tage bis Ostern

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Pfarrer Matthias Treiber (Foto. Haufer-Murrweiss)

Die Meldungen werden düsterer. Die Infektionen steigen dramatisch und exponentiell, so wie prognostiziert. Die Verdachtsfälle rücken näher. Die ersten Bekannten sind in Quarantäne. Es wird mit Sicherheit noch viel schlimmer werden, als es gegenwärtig ist. Wir müssen uns darauf einstellen.

Und dann gibt es auch die positiven Seiten. Gestern haben sich von sich aus plötzlich die ersten Leute gemeldet, die anderen helfen möchten, Älteren beim Einkaufen. Sie helfen schon in der unmittelbaren Nachbarschaft und hätten noch Kapazitäten. Jugendliche haben angeboten, Hunde von Älteren Gassi zu führen. 

Das ist toll! In der Not rücken wir zusammen. Nicht körperlich, aber seelisch. Die meisten haben inzwischen begriffen, wie ernst es ist. Solidarität heißt in diesen Tagen, dass der Einzelne spürt, dass er auf die Gemeinschaft angewiesen ist.

„Einer trage des anderen Last, so werdet Ihr das Reich Christi ererben!“ heißt es in der Bibel. So beginnt das Reich Gottes auf Erden: Nicht, wenn die Sonne scheint und die meisten ganz gut alleine zurecht kommen, sondern dann wenn wir uns in der Not bewähren. Wenn wir dabei bleiben, dass man den Nächsten helfen muss, und auf die Schwächsten Rücksicht nehmen.

Hilfe kann in diesen Tagen vielleicht nicht mehr sein, als das man am Telefon die ältere Nachbarin fragt, was sie aus dem Lebensmittelladen braucht, dort einen weiten Abstand zu anderen Kunden und zum Personal an der Kasse hält und die Tasche dann der Nachbarin vors Haus stellt. Wer Distanz zu anderen hält, hilft; und wer anderen hilft, muss die Distanzregeln beachten. Aber so tragen wir gemeinsam unsere Last – einer dem anderen.

Bleiben Sie gesund – unter Gottes Segen und durch die nötige Vorsorge.

Ihr
Matthias Treiber

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24 Tage bis Ostern

Kirche innen

Matthäuskirche Heilbronn-Sontheim

Noch 24 Tage bis Ostern, und wie es gegenwärtig aussieht, werden wir Ostern nicht gemeinsam hier in der Kirche feiern können.

Ich hoffe, Sie können die Atmosphäre einer Kirche trotzdem noch spüren, das Gefühl der Geborgenheit. Mir jedenfalls geht es so und ging es immer so, wenn ich in Nöten war und mich hierher zurückziehen konnte.

Jetzt bin ich wieder hier. Mir geht es gut. Ich bin gesund, und ich habe fast alle meine Liebsten zuhause um mich. Das ist gut und das tut gut.

Und es tut gut einen Ort zu haben, wo man spürt. Gott ist da. Gott ist immer noch da. Auch wenn wir  ihn zur Zeit nicht mehr in der Kirche loben und feiern können, wir können es zuhause tun. Ob wie gestern Abend, als Chorsänger dazu aufgerufen hatten, von den Balkonen den Choral „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen, oder ob in unseren stillen Gedanken und dem Gebet vor dem Einschlafen.

Oder vor dem Aufstehen. Falls Sie in diesen Tagen nicht wie üblich, vom Wecker aus dem Bett geworfen zu werden, dann bleiben Sie gewiss liegen, bis Sie wach sind. Und denken an den heutigen Tag, was er bringen mag. Ein guter Zeitpunkt, ein Gebet zu sprechen. So wie Martin Luther es getan hat:

Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, daß du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, daß dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen!

Bleiben Sie gesund – unter Gottes Segen und durch die nötige Vorsorge.

Ihr
Matthias Treiber

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