
Gnade schenkt Offenheit und Gelassenheit und macht das Leben trotz aller Widersprüchlichkeit schön. (Foto: iStock)
Lachen und Weinen, Freude und Angst, Erfolg und Niederschläge, Leiden, Lachen und Freundlichkeit – das Leben ist voller Widersprüche, und jeder von uns muss seines zusammenhalten. Vielleicht können Sie dieser Beschreibung, die so ähnlich vom Apostel Paulus stammt, zustimmen. Wenn, dann können wir eigentlich meistens ziemlich stolz auf uns sein, dass wir das schaffen: Jeden Tag mit diesen gegensätzlichen Erfahrungen umzugehen, manche zu ertragen, uns über manche zu freuen und aus manchen das Beste für uns und andere herauszuholen.
Das zu können ist – das alte Wort sei gesagt: – Gnade. Ein Geschenk, das zum Leben dazugehört. Und ich möchte dankbar dafür sein und es jedem wünschen, dem das Leben gerade schwer fällt.
Predigttext am Sonntag, 18. Februar 2018, ist 2.Korinther-Brief 6, 1-10
Manchmal kann ich mich bei Debatten so richtig ereifern. Keine Angst, immer noch zivilisiert, aber doch so, dass ich das Gefühl habe: Jetzt platzt mir gleich der Kragen. Dann tippe ich unter den entsprechenden Facebook-Beitrag mal einen saftigen Kommentar – und poste ihn dann doch nicht, weil es den Ärger nicht lindert.





Weihnachten – Keiner soll zu kurz kommen! Die Geschichte ist ziemlich eindeutig: Nach seiner Geburt wird Jesus zunächst Menschen vorgestellt, die am Rande stehen: verdächtigen Hirten und fremde Sterndeutern. Anderen Außenseitern gilt später die besondere Aufmerksamkeit Jesu, den „Sündern und Zöllnern“.