Das Bessere sehen

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In Warschau der höchste Aussichtspunkt – der Kulturpalast. (Foto: Treiber)

Bei einer Reise in eine neue Stadt ist mit das erste, was ich tue: Ich gehe auf einen Aussichtspunkt oder eine Aussichtsterasse auf einem hohen Gebäude. Vom Kulturplalast aus bekommt man einfach einen guten Überblick über Warschau, von der Kuppel des Petersdoms aus hat man den Vatikanstaat zu Füßen liegen und vom Hügel Lykavittos sieht man über ganz Athen bis nach Piräus. Von oben sieht man einfach mehr.

Das gilt auch übertragen: Es ist im Leben oft nötig, den Überblick nicht zu verlieren, nicht im Kleinklein der Probleme unterzugehen, sondern über die Alltagslasten hinaus zu sehen. Dazu gilt es Abstand und Höhe zu gewinnen.

Wenn ich bete, habe ich das Gefühl, dass das gelingen könnte. Wenn ich Gott erkläre, was mich belastet, werde ich dadurch selbst  – wenn auch nur kurz – in eine Sphäre des Jenseits gezogen, von der aus Abstand möglich ist und Überblick gewonnen werden kann. Die Landung danach ist, auch das eine Erfahrung, immer weich, auch wenn die Probleme nicht einfach verschwunden sind. Ob Gott wirklich zuhört, kann man beim Beten nicht wissen, aber dass es hilft, kann man erfahren; und Kraft daraus gewinnen, das Bessere im Leben für möglich zu halten.

Predigttext am Sonntag, 6. August 2017, ist Jesaja 2, 1-5.

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Brot als Hauptmahlzeit

von Elke

Amerika wird auch immer deutscher – Bäckerei in Idaho (Foto: Ischinger)

In einem ausländischen Reiseführer über Deutschland habe ich kürzlich den Hinweis gefunden, dass Brot hierzulande nicht als Beilage zum Essen gelte, sondern eine Mahlzeit sei. Das klang bewundernd und wird weltweit nachgemacht. Inzwischen findet man selbst in Backwaren-Ragelen in den USA diverse Schwarzbrotsorten und Laugenbrötchen.

Dass Brot hierzulande ein ganz besonderes Lebensmittel ist, geht vielleicht auf die Bibel und ihre Bedeutung in der von Deutschland ausgehenden Reformation zurück. Es ist das Grundnahrungsmittel, das satt macht, oder jedenfalls das Symbol dafür, auch wenn man gerade eine Low-Carb Diät macht. In der Bibel ist es Symbol für das, was man im Leben wirklich braucht und worauf es wirklich ankommt: Dass man Halt und Sinn findet, Glaube, Liebe und Hoffnung.

Brot ist nicht alles, und alleine macht es einen nicht in allem satt; Rostbraten und Berufserfolg, Gemüsepfanne und Gesundheit hat damit noch nicht erreicht. Aber ohne das, wofür Brot Symbol, ist, ohne Glaube, Liebe und Hoffnung, ist alles nichts. Ich denke, Jesus hat das in seinem Wort vom „Brot des Lebens“ so gemeint.

Predigttext am Sonntag, 30. Juli 2017, ist Johannes 6, 30-35.

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Kindlich werden – frei sein

Mann und Kind

Foto: iStock

Zwischen kindisch und kindlich gibt es einen gewaltigen Unterschied. Kindisch ist es, Witze über andere zu machen, die niemand lustig findet; kindisch ist es, auf sein vermeintliches Recht zu beharren, obwohl es niemandem nützt; kindisch ist es, besserwisserisch zu sein, neidisch oder an FakeNews zu glauben.

Kindlich dagegen ist etwas anders. Kindlich sein, heißt Vertrauen in das Leben zu haben; unbeirrt in die Zukunft zu gehen; dankbar nehmen, was man bekommt und mit seiner Unbekümmertheit andere zu inspirieren. Kindlich ist man, wenn man mitten in der Welt lebt und sich von ihr dennoch nicht unterkriegen lässt.

Kindlich sollen wir werden, empfiehlt uns Jesus. Dann wird unser Leben besser, freier und erlöster sein.

Predigttext am Sonntag, 23. Juli 2017, ist Markus 10, 13-16.

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Man muss nicht zu allem eine Meinung haben

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Jeder muss jede Meinung äußern dürfen – aber man muss nicht alles sofort beurteilen. (Foto: Treiber)

Seit einer gefühlten halben Stunde lauschte ich am Telefon der Mitarbeiterin eines Meinungsforschungsinstituts, die mir Frage um Frage stellte: Was ich von welchem Telefonanbieter halte, welche Partei ich am Sonntag wählen würde, und welches der folgenden Ländern ich mir als Urlaubsziel vorstellen könnte – geordnet von 1 = gar nicht bis 5 = sehr gut. Dann war es mir zu viel.

Muss man eigentlich zu allem eine Meinung haben? Genügt es nicht, zunächst einfach nur die Fakten zu kennen. Und auch nur da, wo sie für mich Bedeutung haben? War der G20 Gipfel ein Erfolg oder nicht? Ich denke, das kann man ehrlicherweise so oder so sehen. Und ich bin zwar davon überzeugt, dass es den Menschen in Afrika besser gehen sollte, aber wie das am besten zu erreichen ist, wird sich vermutlich nicht per Meinung entscheiden lassen, sondern das können Fachleute viel besser beurteilen, wenn mehrere Dinge immer wieder versucht und wieder verbessert wurden. Jeder muss jede Meinung äußern dürfen – aber man muss nicht alles sofort beurteilen.

Unsicherheiten gehören zum Leben. Das meiste lässt sich – in der Politik wie auch privat – nicht planen, sondern nur mit etwas Mut riskieren. Wenn es schief geht, dann muss man eben etwas anderes versuchen. War es deshalb falsch? Nein, ich konnte es ja nicht vorher wissen. So ähnlich, und nun zum Predigttext des nächsten Sonntags, ist es den Jüngern Jesu gegangen. Von Johannes dem Täufer, der eine klare Meinung über andere Menschen hatte (Stichwort: „Ihr Otterngezücht“) haben sie sich entfernt, und folgten nun Jesus, der für alles und jeden ein großes Herz zu haben schien.

Die Frage: „Wie beurteilen Sie die römische Besatzungspolitik auf einer Skala von 1 bis 5?“ hätte er gewiss ignoriert*. Man muss es eben aushalten, solche Fragen auch mal nicht zu beantworten. Oder anders gesagt: Man muss Haltung zeigen, aber nicht zu allem eine Meinung haben.

* vgl. Markus 12, 13-17

Predigttext am Sonntag, 16. Juli 2017, ist Johannes-Evangelium 1, 35-42.

Pfarrer Treiber predigt sonntags um 10 Uhr in der Matthäuskirche Heilbronn-Sontheim.

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Gnädig sein

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Besser ist es, gelassen zu bleiben, auch wenn einem übel mitgespielt wurde. (Foto: iStock)

Der alte Mann saß in seinem Lehnstuhl am 85. Geburtstag. In der Familie hatte es vor Jahren Ärger gegeben – um Geld natürlich, wobei er, so weit ich es als junger Vikar mitbekam, eher das Opfer war. Er aber saß sanft lächelnd da und erklärte mir, als ich nach dem alten Streit fragte: „Wissen Sie, man wird nicht alt um recht zu haben, sondern um gnädig zu sein.“

Es ist ein Teil der Lebenskunst, gnädig zu sein. Gerade da, wo einem übel mitgespielt wurde; wo andere über einen hinweg gehen; wo andere nur an sich denken: Der Bruder, der sich das Haus als Erbe gesichert hat, die Schwester, die einem den Jugendschwarm weggeschnappt hat – man kennt solche Geschichten.

Warum schaffen es manche, Schläge wegzustecken und andere nicht? Warum können manche die, die ihnen übel mitgespielt haben, in Ruhe übersehen, während andere in Bitternis versinken? Es liegt letztlich, denke ich, am Vertrauen, das man in sich und in das Leben hat, am Wissen, dass man von Gott geliebt und geschaffen ist, am Gefühl, dass man sich die Liebe als Grundüberzeugung für das eigene Leben nicht nehmen lassen will. Es liegt am Glauben.

Predigttext am Sonntag, 9. Juli 2017, ist 1.Mose 50, 15-21 – der Schluss der tollen biblischen Geschichte von Josef und seinen Brüdern.

Pfarrer Treiber predigt sonntags um 10:00 Uhr in der Matthäuskirche Heilbronn-Sontheim.

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Neid und Gnade

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Wenn es anderen gut im Leben geht, sollte das kein Grund für Neid sein. (Foto: iStock)

Gnädig zu sein, fällt meist nicht schwer. Wenn es nur darum geht, nach einem kleinen Fehler des anderen zu sagen „Macht nichts“, ist das kein Problem, im Gegenteil, es gibt einem oft sogar ein gutes Gefühl, andere zu entschuldigen.

Schwieriger wird es, wenn A B etwas getan hat, und B A vergibt – und ich C bin, der sich redlich abmüht, keine Fehler zu machen. Klingt kompliziert? Dann konkret, wie es Jesus im Gleichnis vom verlorenen Sohn erzählt hat. Ein Mann hatte zwei Söhne, einer verlässt das Haus und bringt sein Erbe durch, wäre der andere Sohn brav alle Pflichten übernimmt – und sich am Schluss darüber ärgert, dass der Vater den „verlorenen“ Sohn wieder aufnimmt. Alles vergeben und vergessen? Da ist neben Ärger sicher auch viel Neid im Spiel. Das ist doch ungerecht!

Ist es wirklich ungerecht, wenn es dem einen besser im Leben geht als dem anderen? Ist es wirklich gerecht, wenn alle über den gleichen Kamm geschert werden? Freuen wir uns doch, wenn einem anderen etwas glückt im Leben, wenn er gesund bleibt und ein gutes Auskommen hat. Unsere Lage wird weder besser noch schlechter dadurch, dass wir darauf starren, wie es anderen geht. Oder wie es in einem (fälschlicherweise John F. Kennedy zugeschrieben) Zitat heißt: „Das Leben ist ungerecht. Aber vergiss nicht: Nicht immer zu deinen Ungunsten.“ Seien wir also gnädig – auch dann, wenn es anderen besser geht!

Predigttext am Sonntag, 2. Juli 2017, ist Lukas-Evangelium Kapitel 15, Verse 11-32.

Pfarrer Treiber predigt sonntags um 10:00 Uhr
in der Matthäuskirche Heilbronn-Sontheim, Lauffener Straße 1

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Welchen Wert hat das Leben?

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Man sollte man nicht fragen, welchen Wert das eigene Leben hatte, sondern was man heute in ihm anfangen will. (Foto: iStock) 

„Bin ich es wert gewesen?“ – In einer ergreifenden Filmszene wankt der alt gewordene Soldat James Ryan über den Soldatenfriedhof in der Normandie, auf dem die Männer begraben sind, die 60 Jahre zuvor ausgeschickt wurden, ihn zu retten.

Worin bemisst sich der Wert unseres eigenen Lebens? An dem Guten, das wir getan haben? Am Glauben oder den Überzeugungen, die wir hatten? Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass die Frage ein Fehler ist. Das Leben hat keinen Sinn, sondern ist der Sinn. Und sein Wert liegt nicht in einem Zweck, sondern darin, dass wir es leben, wie es ist: Uns gegeben, ohne dass wir es verdient hätten. Die Frage, welchen Wert das eigene Leben hat, kann einen deshalb schnell hinaus in die Finsternis treiben, wo Heulen und Zähneklappern herrscht, wie es im Predigttext des kommenden Sonntags heißt.

„Bitte sag mir, dass ich ein gutes Leben geführt habe!“ – Die Antwort im Film „Der Soldat James Ryan“ besteht nicht im beschwichtigenden Ja der Kinder, sondern im Blick über die Familie, die den alten Mann begleitet. Er hat das Richtige getan: Er hat sich auf das Leben eingelassen und dabei immer gewusst, dass das Leben kein Verdienst, sondern ein Geschenk ist. Deshalb sollte man nicht fragen, welchen Wert das eigene Leben hatte, sondern was man heute in ihm anfangen will.

Predigttext am Sonntag, 25. Juni 2017, ist Matthäus-Evangelium 22, 1-14.

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Theoretisch ja…….

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Glaube, der nicht Liebe ist, ist nichts wert. (Foto: iStock)

Theoretisch wäre ja alles gut. Theoretisch funktioniert alles gut: der Kapitalismus ebenso wie der Sozialismus (hat mir mal ein Volkswirtschaftsdozent gesagt), die Aristokratie (die „Herrschaft der Besten“) ist sogar – nach Platon – noch besser als die Demokratie. Auf dem Papier klingt vieles toll.

 

In der Wirklichkeit sieht es dann anders aus. Der Sozialismus ist ein historisch einmaliger Versager und der Kapitalismus muss durch die soziale Marktwirtschaft gezügelt werden. Und während die Aristokratie schon im Kern korrupt ist, steht die Demokratie immer in der Gefahr, in Populismus abzudriften, und ist deshalb zwar die beste Regierungsform, aber alles andere als vollkommen.

Im persönlichen Leben gilt das gleiche, wie in der Politik: Programme, Wünsche und Ideen sind nur etwas wert, wenn sie gelebt werden. Im Glauben gilt das auch: In den Dogmen findet sich das ewige Leben nicht, sondern nur im wirklichen Leben, wenn man es voll Glaube, Liebe und Hoffnung führt. Und eine Religion, die nicht zur Liebe wird, sondern auf Gewalt setzt und Überheblichkeit, ist nichts wert.

Predigttext am Sonntag, 18. Juni 2017, ist Johannes 5, 39-47

Pfarrer Treiber predigt sonntags um 10:00 Uhr in der Matthäuskirche Heilbronn-Sontheim. (An diesem Sonntag allerdings zum Jahrestag der Augsburgischen Konfession über den Reformator Philipp Melanchthon aus Bretten)

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F statt PH

F

… die U-Bahn Linie in NYC heißt ja auch nicht „Ph-Train“

Es war eine gute Idee, vor einigen Jahren die deutsche Rechtschreibung zu reformieren. Leider blieb dies ziemlich inkonsequent. Das überflüssige „ß“ hätte man locker endlich loswerden können, aber so plagen wir uns heute noch am Computer damit herum, und die weltweit einmalige Großschreibung von Substantiven hat man auch beibehalten. Deutsch soll wohl nach einer besonderen Dichter-und-Denker-Sprache aussehen.

Interessant ist auch die Geschichte der Schreibweise Prophet, aus dem zunächst, völlig logisch, ein Profet werden sollte, wie auch aus der Phantasie die Fantasie wurde. Dem Protest dagegen gab man aber bald nach. Eine Zeit lang waren beide Schreibweisen möglich, nun aber gibt es laut Duden den Mann Gottes nur noch mit „ph“, während die Fantasie ihre gebildet daherkommende Ph-Schwester als „alternative Schreibweise“ dulden muss, die allerdings nicht empfohlen wird.

Meine Empfehlung hätte aber auch im anderen Fall gelautet, auf die neue normale Schreibweise „Profet“ zu bestehen. Die Bibel schildert die Gottesmänner wie Amos oder Jesaja nämlich als ganz normale Menschen, die zwar einen besonderen Auftrag spüren, aber genauso fehlbar und schwach wie wir alle sind. Und umgekehrt kann jeder zum Profeten werden – wenn er zum Beispiel die Liebe Gottes verkündet, indem er sich gegen Nazi-Sprüche bei einer Feier wehrt, wenn sie trotz schlechter Schulnoten des Sohnes dabei bleibt, dass dies nicht das Wichtigste im Leben ist, wenn jemand Gutes sagt und tut, als sei es selbstverständlich, so selbstverständlich, wie aus dem ph ein f wurde.

Predigttext am Sonntag, 11. Juni 2017, ist Jesaja 6, 1-13.

Pfarrer Treiber predigt sonntags im 10 Uhr in der Matthäuskirche Heilbronn-Sontheim.

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Einmal auf den Turm zu Babel steigen!

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Bild: Public Domain (wikiCommons)

Einmal auf den Turm zu Babel steigen! Der amerikanische Autor Ted Chiang (von dem die Vorlage des aktuell SciFi-Films „Arrival“ stammt) hat dies vor einige Jahren in einer fulminanten Kurzgeschichte beschrieben. Immer hinauf geht es mit Unmengen von Material, bis es sich ab einer gewissen Höhe nicht mehr lohnt, noch hinabzusteigen: Man lebt in dem Turm und steigt und baut immer weiter.

Am Ende – soviel sei verraten – landet man wie bei allen großen Lebenserfahrungen bei sich selbst. Der Turm zu Babel als Möglichkeit, in den Himmel zu kommen, ist eine Illusion. Er besteht nämlich – so verstehe ich das – nur aus all dem, von dem wir denken, dass es Bedeutung hat. Dabei haben doch nur wir selbst und unsere Lieben Bedeutung! Alles andere ist nur Mittel.

Witzig: Der Mythos vom Turmbau zu Babel macht mir im Augenblick klar, dass ich mit diesem Beitrag selbst offenbar in einer Sackgasse stecke, wie die Erbauer des Turms. Es geht zwar immer höher, aber man kommt nicht wirklich in weiter. Und bevor ich jetzt noch weiter schreibe: Kommen Sie doch am Pfingstmontag in die Kirche und hören Sie, was daraus geworden ist. 🙂

Predigttext am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, ist 1.Mose 11, 1-9.

Pfarrer Treiber predigt jeden Sonntag um 10:00 Uhr in der Matthäuskirche in Heilbronn-Sontheim.

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